Wie wir miteinander sprechen.
Wie wir einander begegnen.
Wie wir Vertrauen entwickeln.
Wie wir Unterschiede aushalten.
Wie wir Verantwortung übernehmen.
Das alles ist Kultur.
Sie prägt unser Zusammenleben – jeden Tag.
Unsere Arbeit macht sichtbar, was im Alltag leicht überlagert wird: die Bedingungen, unter denen Offenheit, Verbundenheit und Verantwortung wachsen können
Unsere Zeit ist geprägt von einer nie dagewesenen Informationsflut. Gleichzeitig fällt es vielerorts schwerer, Vertrauen aufzubauen, einander zuzuhören und trotz unterschiedlicher Sichtweisen gemeinsam zu handeln.
Die Qualität unseres Zusammenlebens entscheidet sich jedoch nicht zuerst in politischen Debatten oder sozialen Medien.
Sie entsteht dort, wo Menschen einander begegnen, gemeinsam Erfahrungen machen und Verantwortung füreinander übernehmen.
Genau dafür schaffen wir Räume.
Wir verstehen Kultur nicht nur als Kunst oder Unterhaltung.
Kultur zeigt sich in der Art, wie Menschen miteinander leben.
Deshalb entwickeln wir Projekte, die Offenheit, Verbundenheit und Verantwortung nicht nur thematisieren, sondern unmittelbar erfahrbar machen.
Nicht durch Belehrung.
Sondern durch gemeinsames Erleben.
Neue Menschen.
Neue Perspektiven.
Neue Erfahrungen.
Offenheit beginnt dort, wo Begegnung möglich wird.
Gemeinsame Erlebnisse schaffen Vertrauen.
Musik, Kunst und gemeinsames Handeln überwinden Grenzen, für die Worte allein oft nicht ausreichen.
Jeder Mensch gestaltet die Kultur mit, in der wir gemeinsam leben.
Deshalb laden wir Menschen ein, nicht nur Zuschauer zu sein, sondern Mitgestalter.
Freiburg Stimmt Ein, ein stadtweites Musikfestival.
Musik wird zum Anlass für Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlichster Generationen, Kulturen und Lebenswelten.
Für ein Wochenende richtet das Festival den Blick auf das, was die Gesellschaft trägt.
Seit 2011 zeigen jedes Jahr viele hundert Musikerinnen und Musiker in einem dreitägigen, stadtweiten Festival, wie Klang – jenseits von Worten – Räume öffnet und Menschen über soziale Schichten, Generationen und kulturelle Hintergründe hinweg verbindet. So bringen sie das Potenzial unserer Region zum Klingen.
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Ein Dokumentations- und Lernort über Demokratie. Darüber hinaus ein Haus für alle Generationen und Kulturen – offen, selbstverwaltet und solidarisch. Hier wird gelernt, gearbeitet, gefeiert, gestaltet. Ein Ort für Begegnung, Beteiligung und neue Ideen. Für alle, die Demokratie nicht nur fordern, sondern fördern und leben wollen – im Alltag, im Miteinander, im gemeinsamen Tun.
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Hier begegnen sich Kunst und Alltag neu: Professionelle Künstler und Künstlerinnen arbeiten gemeinsam mit Gruppen aus der Bevölkerung – mitten in der Stadt.
Kein Kulturkonsum, sondern Mitgestaltung. Kunst wird hier zum offenen Prozess bewusst für alle, nicht nur für einen kleinen Teil der Gesellschaft.
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Friedenstüchtig – Wege aus der Kriegslogik.
Die westliche Welt rutscht seit Jahren in einen dauerhaften Ausnahmezustand: Jede Krise bringt mehr Militarisierung hervor und erzeugt neue Feindbilder. Fabian Scheidler warnt, dass dieser Kurs in ökonomischen Niedergang, politisches Chaos und neue Kriege führt. Sein Buch zeigt Alternativen zu dieser Logik auf – hin zu Diplomatie, Kooperation und einem neuen politischen Denken.
Als Gründungsmitglied der ersten Stunde haben wir den Aufbau des Haus des Engagements aktiv mitgestaltet und mit zahlreichen Veranstaltungen dazu beigetragen, das HdE zu einem offenen Ort für gesellschaftliche Debatte, kulturellen Austausch und zivilgesellschaftliches Engagement zu machen. Bis heute sind wir fester Bestandteil dieses Netzwerks – denn „Kultur leben“ heißt für uns: Räume schaffen, in denen sich Menschen begegnen, Ideen wachsen und Öffentlichkeit entsteht.
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Den mentalen Raum reinigen als Voraussetzung für neues Denken.
Als langjähriges Mitglied des Leitungsteams brachten wir einen eigenen Fokus ein: Wie kann neues Denken entstehen und wie lassen sich festgefahrene, oft schädliche Denk- und Handlungsmuster durchbrechen? In Vorträgen, Gesprächsrunden und Erfahrungsräumen entstanden innere Prozesse – nicht als Rückzug, sondern als Einladung, tiefer zu schauen.
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Laozi
Sie entsteht nicht in Einrichtungen, sondern überall dort, wo Menschen leben. Soziologie: Kultur als „totaler Lebenszusammenhang“
— Kroeber, Geertz, Hall.
Wie wir wahrnehmen prägt unser Handeln. Phänomenologie & Kognitionsforschung: Wahrnehmung als Grundlage von Weltgestaltung
— Merleau-Ponty, Metzinger
In Sprache, Gesten, Routinen, Entscheidungen, Konflikten. Anthropologie des Alltags
— de Certeau, Goffman
Wie wir mit uns umgehen, bestimmt, wie wir Gesellschaft gestalten. Kulturtheorie & Machtanalyse
— Arendt, Foucault, Gramsci.
Sprache formt, was wir wahrnehmen. Kultur legt fest, was als sinnvoll gilt. Erziehung hinterlässt Stimmen, die in uns weitersprechen.
So bewegen wir uns in einem dichten Geflecht aus Bedeutungen und halten es für selbstverständlich.
Doch sobald wir innehalten und diesen Einfluss bemerken, beginnt sich etwas zu öffnen. Der Strom der Gedanken wird durchsichtiger, das Gewohnte verliert seine Macht.
Hinter all dem zeigt sich ein Raum – dort, wo das Denken still steht und Wahrnehmung einfach da ist.